24.03.2014 10:21
Kategorie: Erste Mannschaft
Von: Marc Richter

OSC siegt in hitzigem Stadtduell gegen Höchsten mit 33:25

Das mit Spannung erwartete Dortmunder Derby der Handball-Verbandsliga zwischen dem OSC Dortmund und Borussia Höchsten endete am Freitagabend vor 400 Zuschauern in Hacheney mit einem verdienten 33:25 (18:13)-Erfolg des Favoriten OSC.


Das Team von Trainer Thorsten Stoschek landete den achten Sieg in Serie und steuert Richtung Rang zwei. Die Abstiegsnöte der Höchstener um Coach Carsten Hergert verringerten sich nicht.

Temporeiche Partie

Von Beginn an entwickelte sich eine engagierte und temporeiche Partie. Die Höchstener verbuchten anfangs kleine Vorteile, gingen zügig 4:2 in Führung. Der favorisierte Tabellendritte ließ sich davon aber nicht aus dem Gleichgewicht bringen. In der 12. Minute sorgte Linksaußen Markus Goracy bei 6:5 für die erste Führung. Und die bauten die Rotweißen in der Folgezeit kontinuierlich auf 11:6 (18.) aus. Den Grundstock dazu legte eine in dieser Phase konsequente Defensive. Der Gast fand zwischenzeitlich keine Mittel.

Weiter zu enteilen wusste der OSC aber nicht. Immerhin behauptete die Stoschek-Sieben den verdienten Fünf-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit. Der kampfstarke Nachbar mühte sich, sah sich jedoch immer einer passenden Antwort ausgesetzt. Vor allem dank des glänzend aufgelegten Julian Stumpf im Kasten als großer Rückhalt wehrte der OSC den Ansturm ab, hielt Höchsten auf Distanz.

Schürmann sieht die Rote Karte

Das Spiel wurde hektischer. Philipp Schürmann vom OSC sah die direkte Rote Karte, Höchstens Niklas Grotemeyer nach der dritten Zeitstrafe ebenfalls Rot. Als Markus Goracy zehn Minuten vor dem Abpfiff das 27:20 per Gegenstoß erzielte, war die Entscheidung gefallen.


OSC:
Stumpf, Brüske; Bonkowski, Lepine (4/1), Lichte (2), Polinski, Hoffmann (7), Bekston, Kreft (4), Goracy (5), Webeling, Edeling (4), Hümmecke (1), Schürmann (6/4)


Höchsten: Vennhaus, Zankl (ab 16.); Drees (2), Rademacher (4), Schäfer (2), Strauß (1), Grotemeyer, Brenscheidt (3), M. Bradtke (5), Fischer (6/2), B. Panhorst (1), D. Bradtke, Leimbrink (1)

 

Quelle: ruhrnachrichten.de