20.05.2014 08:50
Kategorie: Erste Mannschaft
Von: Marc Richter

30:28-Erfolg - Höchsten macht ersten Schritt

Für den Handball-Verbandsligisten Borussia Höchsten bieten sich zum Saisonfinale mehrere mögliche Szenarien, die den Klassenerhalt bedeuten würden. Einen wichtigen ersten Schritt, die Liga aus eigener Kraft zu halten, haben die Grün-Weißen nun gemacht.


TuS Eintracht Oberlübbe - TuS Borussia Höchsten 28:30 (9:13)

 

Mit großer und lautstarker Unterstützung angereist, hat sich die Sieben von Carsten Hergert den Sieg im Hinspiel erkämpft und sich somit eine positive Ausgangslage für das Rückspiel geschaffen. "Das war wie ein Heimspiel für uns", lobte auch der Trainer das Publikum.


Stabile 5:1-Deckung


Entsprechend furios starteten die Grün-Weißen mit einer 6:0-Serie in die Partie. Hergert machte hierfür besonders die stabile 5:1-Deckung aus, die lange keinen Treffer zuließ. Mit dem Polster im Rücken konnten die Gäste im weiteren Verlauf bis zur Pause durchgehend eine Führung von mindestens vier Toren behaupten. ?Das hätte ich mir natürlich auch im zweiten Durchgang so deutlich gewünscht, aber da sind uns etwas die Kräfte abhanden gekommen?, erklärt der Borussen-Coach.


Denn dem zwischenzeitlichen 18:13 (35.) folgte ein kleiner Einbruch, den Oberlübbe nutzte. Die Hausherren kämpften sich heran, nach 45 Minuten stand es aus Höchstener Sicht nur noch 19:21.


Schlechtere Chancenverwertung


Die Gäste verbuchten zu diesem Zeitpunkt eine schlechtere Chancenverwertung als noch vor der Pause, Oberlübbes Rückraum war hingegen treffsicher. So gestaltete sich in den Schlussminuten noch ein knappes Spiel, in dem den Hausherren aber kein Ausgleich gelang.


In der Schlussminute nahm Hergert eine Auszeit, sein Team führte knapp mit 29:28. In den letzten Sekunden agierte seine Sieben clever und traf zum Endstand. "Mein Team hat stark gekämpft", sagte Hergert.
Sollte Höchsten im Rückspiel höher verlieren, bietet sich ein weiteres Szenario zum Klassenerhalt: Wenn Drittligist Gladbeck am gleichen Tag in den Relegationsspielen die Klasse hält, bliebe auch Höchsten der Abstieg erspart.

 

Höchsten: Löffler, Vennhaus (ab 40.); Drees (3), Brenscheidt, Grotemeyer (3), Schäfer, Rademacher (1), Panhorst, Leimbrink (2), Fischer (13/9), D. Bradtke (1), M. Bradtke (3), Strauß, Kremer (4)

 

 

Quelle: ruhrnachrichten.de