21.10.2014 13:13
Kategorie: Erste Mannschaft
Von: Marc Richter

Höchsten feiert den ersten Punktgewinn

Im fünften Anlauf hat es geklappt. Zwar nicht mit dem ersten Sieg, dafür aber mit dem ersten Punktgewinn in dieser Saison. Den hat sich Handball-Verbandsligist Borussia Höchsten nach dem 34:34 (15:18) gegen den SV Westerholt redlich verdient. Vor allem, weil die Mannschaft bis zum Schluss nicht aufgab.


Den ersten Zähler unter Trainer Tobias Genau erzielte David Fischer von der Siebenmeterlinie. Wenige Sekunden vor dem Ende traf er auch zum 34:34. Es war der zweite Strafwurf in der spannenden Schlussphase, zuvor war der Gast aus Westerholt ebenfalls von der Siebenmeterlinie mit 34:33 in Führung gegangen. An der Berechtigung des Siebenmeters hegte zumindest Borussen-Trainer Genau seine Zweifel.

Westerholt war favorisiert

Sei's drum, am Ende der Partie hatten die Höchstener mehr Anlass zur Freude über einen gewonnen Punkt als Ärger über einen verlorenen. Nicht nur, weil Westerholt mit einem sehr wurfgewaltigen Rückraums als Favorit angereist war. Auch, weil die Borussen ein Großteil des Spiels im Rückstand lagen.

"Wir haben uns nicht abschütteln lassen und  uns wieder zurückgekämpft", freute sich Trainer Genau, der kurzfristig auf die Dienste von Robin Austermann zurückgreifen konnte, "die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde an sich geglaubt." 

Umstellung bringt Erfolg

Aus dem 15:18 zur Pause machte sein Team ein 25:25 (46.), auch ein erneuter Drei-Tore-Rückstand nach 55 Minuten ließ die Höchstener nicht resignieren. In dieser Phase griffen sie zu einem altbewährten Mittel und stellten die Deckung auf eine 1:5-Formation um.

Der Plan ging auf, die offensive Deckung brachte Westerholt aus dem Konzept, auch diesmal kämpften sich die Borussen, die in dem elffachen Torschützen Matthias Leimbrink ihren besten Akteur hatten, wieder heran. Der Kraftaufwand wurde mit dem ersten Zähler in dieser Spielzeit belohnt.

 

Höchsten: Löffler, Theunissen (12. - 30.); Drees (2), Austermann (1), Grotemeyer (1), Brenscheidt (1), Leimbrink (11), Rademacher, Jörres (5), Panhorst, Fischer (10/6), Sürig, Pfänder, Strauß (3)

 
Quelle: ruhrnachrichten.de