04.10.2011 09:32
Kategorie: Erste Mannschaft
Von: Marc Richter

Höchsten und OSC setzen sich in der Spitzengruppe fest

So hatte man sich das in Dortmunds Handballkreisen gewünscht: Borussia Höchsten und der OSC haben ihren Anspruch gefestigt, in der Verbandsliga-Spitze mitzuspielen. Der OSC gewann am Samstag beim bis dahin verlustpunktfreien SV Westerholt mit 36:32 (14:15). Gestern schlugen die Höchstener die ebenfalls stark eingeschätzte Ferndorfer Reserve mit 36:33 (19:16). Mit je 5:1 Punkten sitzen Höchsten und OSC Spitzenreiter Gevelsberg (6:0 Punkte) dicht im Nacken.


"Ich muss meiner Mannschaft wieder einmal ein Kompliment aussprechen", war Höchstens Carsten Hergert mehr als zufrieden damit, wie seine Jungs den konditions- und laufstarken Aufsteiger niedergerungen hatte. Im ersten Durchgang blieben die Gäste lange dran, aber Mitte des zweiten Durchgangs setzte sich Höchsten bis auf 30:22 ab. Danach ließ die Konzentration ein wenig nach, viele klare Möglichkeiten wurden vergeben. Spätestens mit der Roten Karte für Ferndorfs Spielertrainer (nach Foul an Marc Bradtke) schien die Partie trotzdem gelaufen. Aber die Gäste ließen nicht nach, deckten offen und verkürzten noch bis auf drei Tore. Ernsthaft in Gefahr gerieten die Hausherren aber nicht mehr.

 

In Westerholt brachte eine Umstellung eingangs der zweiten Hälfte die Wende zu Gunsten des OSC. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit zogen die Gastgeber zunächst auf 20:17 (36.) davon.

 

Umstellung in der
Deckung bringt Wende

 

Als Reaktion baute Thorsten Stoschek um, beorderte Neuzugang Matthias Spöttle auf die mittlere Rückraumposition, Michael Neumaier ? ebenfalls Neuzugang ? in den linken Rückraum und den aus der A-Jugend aufgerückten Markus Schmitz in die Deckungsspitze. Das sollte seine Wirkung nicht verfehlen. ?Wir haben bis dahin zu verhalten in der Deckung gespielt?, monierte Stoschek, ?das hat sich nach der Umstellung geändert.?

 

Schmitz erzielte fünf seiner sechs Treffer in dieser Phase, der OSC glich aus, beim Stande von 26:26 (48. Minute) sorgte Neumaier mit drei Treffern in Serie für die Vorentscheidung.

 

Für den ATV Dorstfeld setzt es beim RSV Eiserfeld mit 28:44 (13:21) erneut eine deutliche Niederlage. Nur zu Beginn der Partie lief es nach dem Geschmack des ATV. ?Wir haben genau so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten?, kommentierte Co-Trainer Martin Volkert die 6:2-Führung. Die gute Phase hielt allerdings nicht lange an, "plötzlich waren Plan und Konzept weg." Von 6:2 geriet der ATV auf 6:9 und 13:21 zur Pause in Rückstand. In den zweiten 30 Minuten wurde es nicht mehr besser, überhastete Aktionen wechselten sich mit technischen Fehlern ab. Volkert: "Es hat nichts mehr gepasst."

 

Der Verbandsligaspieltag wird am Montag beendet. Westfalia Hombruch empfängt um 16 Uhr in Renninghausen den TuS Bommern.