15.11.2011 12:00
Kategorie: Erste Mannschaft
Von: Marc Richter

Höchsten gut erholt - 33:31 gegen Gevelsberg

Der OSC hatte am Freitag vorgelegt, Borussia Höchsten am Sonntag nachgezogen. Mit dem 33:31 gegen Gevelsberg etablieren sich die Borussen in der Spitzengruppe. Westfalia Hombruch hingegen schaut in die unteren Tabellenregionen.


Die "schwarze Stunde von Recklinghausen" ist vergessen. Gut eine Woche nach der ersten Saisonniederlage gewann Borussia Höchsten das Spitzenspiel gegen die HSG Gevelsberg/Silschede nach spannenden 60 Minuten mit 33:31 (14:12).

 

Die Höchstener haben nun, wie der OSC, 11:3 Punkte auf ihrem Konto und sind die ärgsten Verfolger vom Spitzenreiter SV Westerholt (12:2). Die guten Leistungen der Dortmunder haben auch ihre Auswirkung auf den Tribünen: Gute Kulisse am Freitag in Hacheney, und gestern in Wellinghofen eine Zuschauerzahl, wie sie Borussia Höchsten lange nicht erlebt hat.

 

Und die rund 300 sahen ein tolles Spitzenspiel, in dem die Gastgeber zwar fast immer vorne lagen, mehrfach sich bis auf vier Tore absetzten, aber die Gäste aus Gevelsberg kamen immer wieder ran, lagen in der 57. Minute sogar mit 30:29 vorne. Sie hatten ganz offensichtlich vor einer Woche in Recklinghausen zugeschaut, versuchten mit schnellem Antritt der Höchstener Deckung zu entkommen, aber dafür fehlte ihnen insgesamt die individuelle Laufstärke.

 

Dass die Partie bis zuletzt offen blieb, war häufigen Unterzahlsituation aber auch den phasenweise zu hektischen Angriffen der Hausherren geschuldet. Hinzu kamen vor der Pause drei verworfene Siebenmeter und eine Verletzung des bis dahin starken Dominik Bradtke (28.)

 

Nach dem Seitenwechsel retteten eine Vier-Tore-Serie von Robin Austermann sowie eine paar starke Paraden von Marc Theunissen die Höchstener Führung. In der dramatischen Schlussphase hielt Michael Trippe bei knapper 32:31-Führung einen Siebenmeter.

 

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Höchsten: Theunissen, Trippe; D. Bradtke (2), Wittland, v. Bassewitz (5), Rademacher, M. Bradtke (7/4), Grotemeyer (2), Krüger, Austermann (11), Drees (3/1), Brenscheidt (3).

 

Quelle: derwesten.de