27.02.2012 11:55
Kategorie: Erste Mannschaft
Von: Marc Richter

Höchsten überrollt chancenlose Hille-Sieben

Eine solche Abfuhr hätte der TuS Bommern am Sonntagabend natürlich gerne vermieden - aber nach 60 zumeist recht einseitigen Handball-Minuten musste sich das Team von Trainer Dirk Hille dem Tabellenzweiten TuS Borussia Höchsten dann doch klar mit 31:45 (13:22) beugen.


Ob die Partie wirklich einen anderen Verlauf genommen hätte, wenn die Bommeraner in den ersten Minuten nicht fahrlässig ihre guten Chancen einfach so weggeworfen hätten? "Da sind wir dann eben schnell mit 0:3 ins Hintertreffen geraten - und dann ist das eben schon ein frühzeitiger Knackpunkt", so das Fazit des TuS-Trainers. Gegen eine Mannschaft, die auf so flinken Beinen daherkommt wie Borussia Höchsten, darf man sich nun mal keine elendig hohe Fehlerquote erlauben. ?Und das war bei uns leider nicht der Fall?, haderte Hille mit den vielen einfachen Patzern.

 

"Höchsten hat von seinen insgesamt 45 Toren etwa 25 per Tempogegenstoß erzielt", berichtet Hille - da war es dann auch für die beiden Bommeraner Torhüter kein wirklicher Spaß mehr, in der Halle Wellinghofen ihren Dienst zwischen den Pfosten zu verrichten. Zudem fällte der TuS-Coach ein regelrecht vernichtendes Urteil über die beiden Unparteiischen: ?Was die zusammengepfiffen haben, das war schon unterirdisch. Leider hatten wir schon zu Beginn der Saison gegen Gevelsberg mit denen ähnliche Erfahrungen gemacht?, so Hille. Gerade nach der Pause hätten seine Bommeraner häufig in Unterzahl auf dem Feld gestanden - für Borussia Höchsten ein gefundenes Fressen. Tor um Tor zog der Meisterschafts-Mitfavorit davon, spielte seinen Streifen souverän herunter.

 

"Gegen diesen Gegner sehen viele Mannschaften schlecht aus - wir müssen unsere Punkte anderswo holen", meinte Dirk Hille. Zum Beispiel nächsten Samstag daheim gegen den RSV Eiserfeld (21:20 gegen Ferndorf II). ?Unsere Heimspiele müssen wir generell gewinnen - und dazu in Dorstfeld und in Schwitten?, so die Rechnung des TuS-Coaches.

 

Quelle: derwesten.de